Ragbag ist ein Marke für recyclete, faire gehandelte und modische Taschen und Zubehör, die an verschiedenen Orten in Indien hergestellt werden. Die Ragbags werden aus wiederaufbereiteten Plastiktüten, großen Teesäcken und Baumwolressten gemacht. Diese werden von 'Ragpickers' (Lumpensammlern) in den Slums von Delhi und Kalkutta und in einem Dorf in Tamil Nadu gesammelt und hergestellt.

Über RagBag

Die Ragbag taschen werden aus überschüssigen Materialien gemacht, die von Lumpensammlern gesammelt, gereinigt und schießlich zu neuen Produkten verarbeitet werden. Wir wenden das Kozept des ‚upcyclings‘ an: Abfallmaterial wird wieder verarbeitet um neue Produkte von höherem Wert herzustellen.
Ragbag ist eine der Marken, die die 10 Prinzipien der WFTO, der ‚World Fair Trade Organisation‘, befolgt. Unsere Produktionpartner sind Mitglieder des Fair Trade Forums Indien (FTF-Indien). Wir zahlen einen fairen Preis an die Sammler und Hersteller und bieten diesen so eine Lebens grundlage für sich und ihre Familien und Zugang zu mehr Möglichkeiten.
Das Design der Taschen kommt von talentierten niederländischen Designern von der Rietveld Akademie und der Design Akademie.

Ragbag wurde von Siem Haffmans (Bild mitte) im 2005 gegründet, nachdem er zu einer Konferenz über nachhaltiges Design in Delhi eigenladen worden war. Dort traf er Anita Ahuja (Bild links), die einen Methode erfunden hatte, um aus Plastikmüll farbige Folien zu pressen. Er bat junge niederländische Designer Taschen zu gestalten. So wurde der erste ‚Ragbag‘ hergestellt. Die Farbkombinationen der indischen Produzenten überraschen ihn manchmal selber. ‚Ich möcht Ihnen Platz für neue Ideen geben‘ sagt Siem. In der Zwischenzeit hat Ragbag sein Angebot um weitere Produkte, wie zum Beispiel Organizer und Portemonnaies erweitert.

Ragbag hat bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten.

  • 2016 nominiert für Green Product Award
  • 2013 nominiert für die nachhaltigste Marke in den Niederlanden
  • 2009 den „Marken mit Gewissen“ Award
  • 2008 nominiert für den „Deutschen Design Preis“
  • 2006 den ersten Preis für das „Ei des Columbus“
  • 2006 gewinner den „European Business Award für die Umwelt“
  • 2006 nominiert für den „Niederländischen Designer Preisen“
  • 2005 zweiter Preis für „Business in Development“